Das Tun im Nichtstun

Der nächste Morgen begann offen gestanden mittags. Normalerweise stehen die Sonne und ich gemeinsam auf, doch offenbar war ich ins Schlafkoma gefallen, um all das Erlebte zu verdauen. Mit meinen wiederentdeckten Stärken ausgerüstet, werkelte ich in meiner kleinen Bordküche herum und setzte Kaffee auf. Unter Deck hatte ich ordentlich aufgeräumt. Feinsäuberlich stand Box neben Box und Buch neben Buch. Ein paar Schubladen hatte ich endgültig zu gemacht, in ein paar andere Stecke ich noch heute pauschal diverse Belange. Das Buch der Erwartungen war ausgelesen und reihte sich ein neben seines gleichen, wie etwa dem Buch über das richtige Frausein oder der richtigen Hundetrainerin. Ich strich noch ein letztes Mal über ihre Buchrücken und wusste, dass sie hier einstauben würden. Ich wollte sie nie wieder anrühren.

An diesem Tag lernte ich den Moment zu genießen.

Obwohl ich mich vollkommen euphorisch und Stärkengetränkt fühlte, hörte ich eine Stimme in meinem Inneren die sagte, dass heute ein Tag zum Genießen ist. Ich verließ mich also darauf, dass meine Neugierde auch am nächsten Morgen noch vorhanden war und überließ mich dem Nichtstun.

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Wer hätte gedacht, dass im Nichtstun wahnsinnig viel Tun liegt? Also ich ganz bestimmt nicht. Es passiert beim Nichtstun etwas ganz Abgefahrenes.

  1. Du bist aktiv, während Du nichts tust
    Beim Nichtstun gibst Du Dich voll und ganz jeder Handlung hin, ohne sie zu bewerten. Jede kleine Geste hat Deine volle Aufmerksamkeit. Beim Geschirrspülen sind all Deine Sinne und all Deine Gedanken nur bei diesem Teller, dieser Tasse, dieser Gabel… die Du gerade spülst. Du denkst dabei weder an Einkaufslisten noch an schreckliche Dialoge mit Kollegen. Wenn Du es tust, ist das okay, denn auch das ist nur eine Handlung. Mehr nicht.
  2. Beim Nichtstun beobachtest Du Dein Werk.
    Während Du nichts tust, bist Du stiller Beobachter Deiner Handlungen. Dabei kannst Du erkennen, wieviel Automatismus in Deinem Alltag Einzug gehalten hat. Automatische Handlungen sind solche, die man sonst nicht bewusst wahrnimmt. Gedanken gehören auch dazu.
  3. Du wirst stabiler, indem Du nichts tust
    Du wirst die Erfahrung machen, dass Du wächst, ohne das zu tun, was Du normalerweise dafür tust. Jede zielgerichtete Aktion hat mit dieser Art von Wachstum nichts zu tun. Damit sind Dinge wie Bücherlesen, Seminarebesuchen, Coachingtermine und Freundebefragen gemeint. Du bleibst einfach bei Dir und der Beobachtung Deiner Handlungen.

Mich strengte das Nichtstun zuerst an. Dann erfuhr ich, dass Anstrengung ein Indikator dafür ist, dass man das Nichtstun nicht begriffen hat. Ich tat also weiter nichts, bis es nicht mehr anstrengend war. Dann fühlte ich, wie sich das Nichtstun anfühlte und erkannte es von nun an öfters, wenn es da war. Dann merkte ich, dass es mir sehr schwer fiel, über das Nichtstun zu erzählen, geschweige denn, darüber zu schreiben. Ich danke an dieser Stelle Theo Fischer, der das für uns alle übernommen hat. Sein Buch heißt „Wu Wei“, falls Du es lesen magst.

Am nächsten Tag lernte ich meine Lehrmeister kennen. Diejenigen, die oft ungefragt mitten in mich hineinblicken konnten. Diejenigen, die Angst und Schrecken in mir auslösten und gleichzeitig in der Lage waren, mich zu halten und zu führen. Dorthin, wo ich mich selbst endlich so richtig kennen lernen konnte.

Wellness mit Männern – ein Erlebnis mit Bericht (Teil 2)

Wir sitzen alsbald in einem Whirlpool. Alpiennes- Bergerlebnis für Zwei. Es sprudelt und spritzt, es leuchtet und duftet. Wir nippen am Sektchen und knabbern an Gebäck. Hach, wie romantisch! Worüber sonst keiner schreibt, kommt jetzt.

Jörn ist viel größer und breiter als ich. Der Kerl füllt mit seinen Schultern die gesamte Rückwand des Pools aus. Ich hingegen, ich sitze quasi zwischen den Düsen und muss mich von links nach rechts bewegen, wenn ich an bestimmten Stellen in Nacken und Rücken massiert werden mag. Tue ich das nicht, schießen zwei Mörderdüsen an mir vorbei ins Wasser, was wiederum für Blubberblasen vom Feinsten sorgt. Diese wiederum platzen anscheinend alle direkt vor meinem Gesicht. Jörn schaut also auf seine Frau, die entweder unruhig an der Wannenwand herumfährt oder, wenn sie mal zur Ruhe kommt, spuckt und hustet.

Ladies, in so einem Moment kannst Du weder süffisant einen Schluck aus Deinem Prosecco-Glas nehmen, noch laszive an einem Gebäckstück knabbern!

Nach zwanzig Minuten Badezeit schaltet sich der Whirlpool von selbst aus und wie von Geisterhand fliest das feine Kräuterwasser den Abfluss hinab. Jörn steigt entspannt aus dem Bade empor und ich… möchte es ihm elegant gleich tun, als er mir den Bademantel reicht, bleibe aber kineästhetisch begabt mit meiner Wade am Wasserhahn hängen. Noch viele Wochen später habe ich eine Erinnerung an diesen Moment in meiner Haut verewigt.

So kommt es auch, dass ich während der anschließenden Paarmassage viel damit zu tun habe, den Schmerz in meinem Bein wegzuträumen. Es fällt mir allerdings wirklich leicht, denn meine Masseurin Sabrina (jaaaaa, wer diesen Namen trägt versteht seinen Job) weiß, was sie tut. Jörns Masseurin offensichtlich auch, denn der liegt neben mir und stöhnt hin und wieder unterdrückt auf. Ich drehe meinen Kopf ab und zu in seine Richtung, nur um zu überprüfen, ob wir tatsächlich beide dieselbe Massage bekommen.

Als wir zurück in unser Zimmer gehen (ich humpelnd, Jörn schwebend) verbuche ich das Erlebnis als vollen Erfolg. Den nächsten Ehejahren steht weder Meditationsgongs noch Paarmassagen irgendetwas im Weg. Danke, oh Herrgott!

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Salz auf unserer Haut
Jörn und ich flanieren später durch Guglwalds Pool-Landschaft. Wir entdecken ein Schild, auf dem eine in warmes Licht getauchte Steingrotte zu sehen ist, in deren Mitte ein gemütlich wirkendes Bett das Zentrum bildet. Roséfarbene Salzsteine laden uns dazu ein, uns mit Soledampf besprühen zu lassen. Jörn ist sofort begeistert und besorgt Jetons, die man benötigt, um sich eine Salzgrotte zu öffnen.

Wenige Minuten später liegen wir beide auf dem Bett und es passiert…. Nichts. Weder ein schummriges Licht, noch der Bildschirm über dem Bett machen irgendwas. Gerade als Jörn aufstehen und zur Rezeption gehen mag, geschieht doch noch etwas. Aus einer Düse über dem Bett kommt kalter Dampf, der muffig riecht und salzig schmeckt. Ich huste. Wir gucken uns an und lachen lauthals.
„Oh wie romantisch!“ prustet Jörn und nimmt mich in den Arm. Ich liege im Bikini da und warte auf die 40 Grad Celsius, die man uns versprochen hat. Weil er gerne das Beste aus Situationen wie solchen macht, reckt Jörn sein Gesicht dem Dampf entgegen, wenn er rausschießt. Ich hingegen verberge mein Gesicht in seiner Brust und warte auf die Wärme der Grotte – die da nie kommen wird.

Zwanzig durchgefröstelte Minuten später erklimmen wir die Treppen hinauf ins Wellnessbad. Die Sache mit der Salzgrotte… verbuchen wir als Prüfung unserer Ehe, auch in schwierigen Momenten zusammen zu halten und uns Wärme zu spenden, wenn die Welt um uns herum kalt geworden ist.

Zurück zum Badezimmer (siehe Teil 1). Jörn und ich teilen unsere Begeisterung für das Saunieren und feiern die Möglichkeit, jederzeit zusammen schwitzen zu können, ausgiebig. Abwechseln saunieren wir, trinken Wässerchen und Tee, lesen in Büchern und Zeitschriften, sitzen im Erker oder auf dem Balkon, beginnen den Prozess von vorne und so weiter. Das ist Erholung pur! Nachdem man uns davon überzeugt hat, dass Internetzugang absichtlich nur in der Hotel-Lobby zur Verfügung steht, arbeiten wir auch nicht, sondern räkeln uns in den Bettlaken.

Die Bettlaken. Auch so ein Thema. Wir fühlen uns so wohl darin, dass wir tatsächlich in die örtliche Weberei fahren und dort diese Bettwäsche nähen lassen. Wir beschließen erst danach uns zu merken, dass Gongbäder und Paar-Massagen auch unsere Gehirne so sehr entspannen, dass wir unbesonnene Entscheidungen an der Finanzfront treffen.

Nach fünf wunderbaren Tagen ist es vorbei. Hinter uns liegt die Weltbeste Hochzeitsparty, die wir je besucht haben. Es war unsere eigene. Wir blicken auf wunderschöne Wellness-Tage zurück und als wir zurück nach München fahren glauben wir beide, zusammen unbesiegbar zu sein.

Zieh Dich warm an, Welt.

Zur inneren Gelassenheit finden im Kreisverwaltungsreferat (KVR) München

Gerade einmal vier Stunden hat es gedauert, bis ich im Kreise 169 weiterer Personen meinen neuen EU-Kartenführerschein beantragen konnte. Zur Prüfungsanmeldung zum Bootschein muss mein KFZ-Führerschein vorliegen. Nichtsahnend parkte ich im kühlen Parkhaus des KVR und begab mich in die Minen von Moria. Dass sich mir dabei die Gelegenheit bieten würde, die Tipps des Dalai Lama zu befolgen, wusste ich da noch nicht.

Ich hielt Wartenummer 854 mit einer Wartezeitangabe von 198 Minuten offen gestanden für einen Fehler im System der Anzeigentafel. Es war gerade Nummer 632 dran. Jetzt ist das KVR fortschrittlicher in der Technik, als man denkt. Ein Barcode ist auf den Wartezettel gedruckt und was mache ich mit Barcodes, wenn ich sie sehe? Richtig. Ich scanne sie. Natürlich mit barcoo. Jedenfalls sagte barcoo dasselbe, wie die Anzeigentafel vor mir und das machte mich stutzig. Ich vertraue barcoo, einfach und allein deshalb, weil ich notfalls Benny Thym persönlich einen Krug Wasser über den Kopf kippe, wenn es versagt. So stand ich nun, ich armer Thor und war so… tierisch angepisst, aber es half ja nix. Ich möchte schließlich segeln.

Was fängt man mit unerwartet langen Wartezeiten an?

Schritt 1: Kein Mangel, sondern ein Geschenk.
Du änderst als erstes Deine Wahrnehmung von „Alles scheiße!“ in „Oh, ein Geschenk.“ Das Leben hält Dir gerade zwei Tabletts hin. Auf dem einen Tablett liegen Wut, Nerv, Frust, miese Laune. Auf dem anderen Tablett liegen Ruhe, Zeit zum Nachdenken, Zeit für´s Sortieren und Ordnen, Zeit für Telefonate, Zeit für Emails, Zeit für einen Spaziergang, Zeit um neue Menschen kennen zu lernen, Zeit für einen Kaffee.

KVR 2Ich habe mich für Tablett „Oh, ein Geschenk.“ entschieden. Im 4. Stock des KVR befindet sich eine Cafeteria (schlimmer, als das SoWi Café im Oec damals – sofort ein Gefühl von Zuhause). Dort saßen erstaunlich wenige Leute! Wo waren die anderen 169 Menschen, die mir mein Wartezettel versprochen hat? Die saßen ernsthaft alle unten im Wartebereich F. Erstaunlich, wie viele Menschen sich für Tablett „Alles scheiße!“ entscheiden.

Schritt 2: Das Tablett leer futtern
Du schaust mal nach, was alles auf Deinem Tablett liegt. Dann machst Du Dich dran, das Tablett zu leeren.

Ich begann mit meinen Emails, führte Telefonate, futterte mein Mittagessen, machte einen Spaziergang, räumte mein Auto samt Kisten mit Trainingsmaterial aus und wieder ein. Überlegte mir neue Newsletter-Header und quälte meine SBF-Binnen App. Danach war mein Handy leer und anderthalb Stunden Warten lagen noch vor mir.

Schritt 3: Du starrst das leere Tablett an und spiegelst Dich darin
Wenn Du alles weggeputzt hast und sogar das Tablett spiegelglatt abgeleckt, sodass nicht ein einziger Krümel mehr übrig bleibt, dann kommt jetzt das größte Geschenk. Du hältst das Tablett wie einen Spiegel vor Dein Gesicht. Wen erwartest Du, darin zu sehen? Dich. Wie soll der Mensch aussehen, den Du anschaust? Angekotzt und genervt – oder gelassen und glücklich?

Es kam also der Punkt, an dem es nichts mehr zu erledigen gab. Jetzt war „Sitzen und Warten“ dran. Ich kenne die Nummer, ich mache das jeden Morgen. Ich sitze einfach nur herum. Es ist spannend, was dabei passiert. Alle möglichen Gedanken und Gefühle poppen jetzt hoch. Du heißt sie alle herzlich willkommen (ja, auch die Arschgeigen wie „Ärger“, „Frust“, „Angst“ usw.) und gibst ihnen die Erlaubnis, weiterziehen zu dürfen. Es geht in solchen Momenten nicht darum, sich gegen Gefühle zu wehren oder sie krampfhaft fest zu halten. Gefühle wollen einfach nur wahrgenommen werden. Sobald Du den Kopf dazu einschaltest und versuchst, sie zu erklären oder zu bändigen, lieferst Du Dich aus und sie bekommen Macht über Dich. Deine Entscheidung, jeden Tag. Wenn Du Ruhe in Deinem Leben wünschst, findest Du sie nachhaltig nur in Dir selbst. Im Zweifel sogar im KVR München, inmitten von Leuten, die Tablett „Alles scheiße!“ gewählt haben. Dieses Tablett übrigens, das füllt sich immer wieder von selbst. Kaum hast Du „Nerv“ gefuttert, kommt „Nerv“ nach. Du ahnst es: dieses Tablett wird niemals leer und Du wirst niemals fertig sein. Du wirst Dich niemals darin spiegeln können, weil es immer verschmutzt ist. Tablett „Alles scheiße!“ liefert Ärger. „Alles scheiße!“ kann aber nichts dafür! Es ist, was es ist. Wenn Du es auswählst, ist das Deine Schuld – nicht die vom Tablett.

Schritt 4: Life is life! Na na naaa naaa na.
Genug gesehen, genug gefühlt? Herzrhytmus langsam, Puls gesenkt, Arme und Beine lässig von Dir gestreckt? Jetzt kommt der lustige Part.

Mich hat eine TV-Serie in meinem Leben echt geprägt. Ally McBeal! Ally ist eine Anwältin, deren Gedanken bisweilen abgedreht und schräg sind, genau wie ihr Dasein an sich. Ally hat eine Lebenshymne. Meine ist „Searchin´my soul“ von Vonda Shepherd. Es eignen sich viele Songs als Lebenshymnen, finde ich. Vielleicht hast Du auch eine, ohne es zu wissen? Schau mal nach. Auf jeden Fall höre ich im Geiste „Searchin´my soul“, wenn ich die Menschen in meinem Umfeld wahrnehme und all den Frust und Ärger sehe, der in ihren Gesichtern parkt. Die Krux ist, dass ich das nur erkennen kann, wenn ich ruhig und bei mir bin. Schritte 1-3. Tablett „Oh, ein Geschenk.“ Das ist wirklich keine leichte Übung, dennoch wird sie leichter mit jedem Mal der Ausführung. Die Alternative kotzt mich ehrlich gesagt zu sehr an. Mir schmeckt „Alles scheiße!“ einfach nicht (mehr). Nun sitzt Du in solchen Momenten zwischen einer Horde (wir sind in Moria, denk dran) frustrierter Orcs, äh, Menschen und bist selbst die Ruhe in Person. Mach Dir mal den Spaß und sprich in einem solchen Zustand einen der Frust-Genossen an. Sei nachsichtig, der futtert seit drei Stunden von Tablett „Alles scheiße!“ und glaubt den Mist auch. Wenn er an die Decke geht, hat das nichts mit Dir zu tun! Frag was einfaches wie: „Wo haben Sie eigentlich Ihren letzten Urlaub verbracht?“

Ich sag jetzt nichts weiter. Tu es einfach!KVR München Führerschein KFZ Zulassung Führerscheinentzug Innere Gelassenheit

Schritt 5: Feiere Deine Erfolge!

Es ist 17.13 Uhr. Vier Stunden „Oh. Ein Geschenk.“ liegen hinter mir. Ich bin dankbar für meine Erkenntnis, dass ich wählen darf, ob ich mich aufrege oder nicht.

Vonda Shepherd trällert „Searchin´my soul“, ich kurve mit heruntergelassenen Fenstern durch Münchens Feierabendverkehr und spüre den Fahrtwind auf Armen und Gesicht. Jetzt fehlt nur noch der Geruch des Meeres und ein bisschen Gischt. Das Display meines Navis zeigt überall Stau. Im Radio werde ich aufgefordert, bestimmte Bereiche weiträumig zu umfahren. Wie durch ein Wunder fahre ich völlig ungehindert an den wartenden Autos vorbei und komme so schnell zu Hause an, wie noch nie während Feierabendverkehr und Touristeninvasion.

Nein, es ist kein Wunder. Tablettlieferservice „Alles scheiße!“ hat einfach unglaublich viel Zulauf. Die Schlange bei „Oh. Ein Geschenk.“ ist in der Regel sehr viel kürzer. Je nachdem, wo man sich einreiht, lernt man die einen, oder die anderen Menschen kennen. Ich wünsche Dir, der/die Du diese Zeilen liest, dass wir uns bald mal treffen, nachdem Du „Oh. Ein Geschenk“ leer gefuttert hast.

Ich bin neugierig – was machst Du so, wenn Du unerwartet lange Warten darfst?